Häufige Fragen

Das eGK Kartenterminal mit Tastatur CHERRY G87-1505 – die einzige 2in1 Lösung

1. Wo kann ich die G87-1505 kaufen?

Um einen größtmöglichen Schutz der Patientendaten von Anfang an zu gewährleisten, gibt es zu der TI Infrastruktur auch eine entsprechende „Sichere Lieferkette“. Nur zugelassene Partner, welche die hohen Sicherheitsanforderungen an Lagerung und Auslieferung erfüllen, dürfen von CHERRY beliefert werden.

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2. Wie hoch sind die Förderungen für die G87-1505?

Ärzte und Psychotherapeuten müssen nicht selbst für die Anbindung ihrer Praxen an die TI aufkommen. Nach den gesetzlichen Vorgaben sind die Krankenkassen verpflichtet, die Kosten für die Erstausstattung der Praxen und den laufenden Betrieb in voller Höhe zu übernehmen. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich dazu unter Moderation des Bundesschiedsamtes auf eine Vereinbarung zur Finanzierung der TI geeinigt. Die Vereinbarung ist seit 1. Juli 2017 gültig.

Finanzierung (Stand Oktober 2018): Die Kosten sind in der Erstausstattungspauschale enthalten. Pro Kartenterminal stehen 435 Euro zur Verfügung. Dabei können Praxen abhängig vom Zulassungsumfang aller dort tätigen Ärzte/Therapeuten bis zu drei Geräte erhalten: Mit einem Äquivalent von bis zu drei Vollzeitstellen (Ärzten/Psychotherapeuten) ein Gerät, mit vier bis sechs Vollzeitstellen zwei Geräte und mit mehr als sechs Vollzeitstellen drei Geräte.

Weitere Details finden Sie auf: http://www.kbv.de/html/30719.php

Hier finden Sie weitere Informationen für Zahnärzte

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3. Was ist die gSMC-KT Karte?

Die gSMC-KT hat eine Zertifizierung des BSI und ist durch die gematik zugelassen. Sie enthält primär zwei wesentliche Funktionen: einen Zufallsgenerator und ein Zertifikat.

Über das Zertifikat wird sichergestellt, dass nur autorisierte Geräte in der Telematikinfrastruktur zum Einsatz kommen. Es wird benötigt, um eine Verbindung mit dem Konnektor aufzubauen. Der Konnektor hat seinerseits eine gSMC-K, um sich gegenüber der CHERRY eGK-Tastatur auszuweisen.

Um den Online-Betrieb zu starten müssen die beteiligten Komponenten „verheiratet“ werden – das sogenannte Pairing. Der Systemadministrator (PED, SPOC, …) muss dazu die angesteckte eGK-Tastatur im Konnektor-Menü auswählen und den Pairing-Prozess aktiv anstoßen. Das Pairing muss an der eGK-Tastatur bestätigt werden. Hierbei werden die Zufallszahlen von gSMC-KT und gSMC-K verbunden und in einem jeweils sicheren Speicher abgelegt. Bei jedem Neustart prüfen die Geräte wechselseitig, ob sie mit dem anderen Gerät „verheiratet“ sind, bevor sensible Patientendaten ausgetauscht werden.

4. Kann die G87-1505 auch als Ersatz für die G87-1504 für den BCS Betrieb verwendet werden?

Nein, da nach gematik Vorgabe ein onlinefähiges Terminalgerät, BCS nicht mehr unterstützen darf.

5. Warum ist für den Betrieb der CHERRY Tastatur keine Netzwerkverkabelung notwendig?

Die eHealth-Kartenterminals müssen im SICCT-Betrieb über ein Netzwerk mit dem Konnektor verbunden werden.

Die CHERRY eHealth Tastatur wird angeschlossen wie eine gewöhnliche Tastatur am USB-Port des PCs. Um diese auch im Netzwerk nutzen zu können, wurde der CHERRY USB-LAN Proxy als Systemdienst entwickelt.

6. Was ist der USB-LAN Proxy?

Der CHERRY USB-LAN Proxy ist ein auf dem PC im Hintergrund laufender Systemdienst, mit dem die Terminals netzwerkfähig werden. Bei aktivem Dienst kann das integrierte Kartenterminal die Netzwerkverbindung des PCs verwenden.

Als MAC- und IP-Adresse für das Kartenterminal wird die entsprechende MAC- und IP-Adresse des PCs verwendet.

Der Systemdienst übernimmt die Umsetzung der Kommunikation von USB auf LAN und umgekehrt. Er stellt einen TCP/IP-Socket bereit und reicht Anfragen, die über das Netzwerk an diesem Port ankommen, an das Kartenterminal weiter. Ebenso werden Daten vom Kartenterminal an den TCP-Socket gegeben. Der Transfer über die USB-Schnittstelle erfolgt über das HID-Protokoll.

Aus Netzwerksicht verhält sich ein PC mit angeschlossenem Kartenterminal und aktivem Proxy wie ein reines, unmittelbar am Netzwerk angeschlossenes eHealth-Kartenterminal.

7. Was sind die Systemvoraussetzungen des USB-LAN Proxys?

  • Ab Windows 7
  • Ab MAC OS X 12.x
  • Linux 32 und 64 Bit

8. Funktioniert der USB-LAN Proxy auch in einer Citrix Umgebung?

Ja, weitere Details finden Sie unter folgenden Link: https://www.cherry.de/files/manual/USB_LAN_Proxy_OS_und_Client-Server.pdf

9. In welche Betriebssysteme ist der USB-LAN Proxy integriert (Plug&Play)?

Hersteller
OS
Version


IGEL
IGEL OS 10
IGEL OS 5
ab LX10.03.110
ab LX5.12.100



openthinclient
openthinclient


Unicon
eLux
ab RP 6.3.0


HP
ThinPro OS
getestet ab Release T7X62022


Dell
In Release Planung -> muss manuell installiert werden

10. Kann die G87-1505 auch im W-LAN betrieben werden?

Ja.

Prinzipiell ist der Leistungserbringer für die (sichere) Ausgestaltung seines LAN selbst verantwortlich, dementsprechend gibt es keine Restriktionen von Seiten der gematik hinsichtlich der Anbindung an die Telematikinfrastruktur - abgesehen natürlich von dem technischen Umstand, dass der TI-Konnektor über keine eingebaute WLAN-Funktionalität verfügt, somit also in jedem Fall zusätzliche Hardware für den Aufbau eines WLAN notwendig ist.

11. Wie funktioniert die Telematik-infrastruktur allgemein?

Die Telematikinfrastruktur vernetzt Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg.


Video-Quelle: ZTG GmbH / YouTube

12. Mit welcher Praxissoftware ist die G87-1505 kompatibel?

Alle zugelassenen Komponenten, die in der Telematikinfrastruktur eingesetzt werden sind grundsätzlich miteinander kompatibel.
Eine Liste der Primärsysteme, deren Konformität zur Konnektorschnittstelle von der gematik bestätigt worden ist, kann hier eingesehen werden

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