Auerbach, 22.09.2008 -
Hochauflösende Positions-, Weg- und Winkelsensoren auf Basis der induktiven Sensortechnologie sind auch für die extremen Einsatzbedingungen im Automobil- und Nutzfahrzeugbereich eine gute Wahl.
Die enormen Fortschritte der vergangenen Jahre zeigen, welches Interesse die Automobilhersteller an der Weiterentwicklung von By-Wire-Systemen haben. Ob Drive-by-Wire oder Brake-by-Wire, die Entmechanisierung des Automobils schreitet immer weiter voran. Doch jede Veränderung im Automobil setzt geprüfte Sicherheit und Zuverlässigkeit der neuen Systeme voraus. Die Cherry GmbH, führender Entwicklungslieferant von Mechatroniklösungen, leistet dazu mit innovativen Produktlösungen einen wertvollen Beitrag. Auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover präsentiert das Oberpfälzer Unternehmen mit Weg-, Winkel-, und Positionssensoren auf Basis des induktiven Sensorprinzips nun weitere Bausteine im Konstrukt des mechatronischen Fahrzeugbaus.
Induktive Sensorik – Wegbereiter der By-Wire-Systeme Automobil- und Nutzfahrzeughersteller sind sich einig: By-Wire-Systeme werden die Zukunft des Automobils erheblich beeinflussen und geben Raum für faszinierende Ausblicke in die Zukunft. Ein Fahrzeug, das sich elektronisch unterstützt lenken, steuern und bremsen lässt, eröffnet neue Möglichkeiten in der Fahrerassistenz.
Doch die Einsatzmöglichkeiten sind vielfach Zukunftsmusik, denn noch gilt es einige Herausforderungen zu meistern. Dreh- und Angelpunkte sind dabei immer die Aspekte der Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Der Einsatz innovativer, qualitativ hochwertiger Systeme ist für Zulieferer und OEM-Hersteller im harten Wettkampf an der Spitze der Automobilindustrie unerlässlich. Die Cherry GmbH zählt seit Jahren zu den führenden Entwicklungslieferanten von Mechatroniklösungen und untermauert diesen Anspruch mit der Präsentation der induktiven Sensortechnologie.
Der induktive Sensor besteht aus einer mit Spulen bedruckten Leiterplatte sowie einem metallischen Bedämpfungselement und ist unempfindlich gegen Störungen durch Magnetfelder. Das Design des Sensors kann flexibel ausgelegt werden. Als Bedämpfungselement können dabei vorhandene Teile einer Anwendung bzw. eines Systems dienen oder dieses wird als mechanisches Bauteil des Sensors ausgelegt. Die Sensoren der Cherry GmbH können je nach Einsatzzweck und Bauraum „gepackagt“ werden, bis hin z.B. zum kunststoffverschweißten Gehäuse für den Einsatz im Getriebe mit Temperaturspitzen bis 165° Celsius. So lassen sich auch Umfeldbedingungen wie aggressive Medien (Öle, Bremsflüssigkeiten, etc.) erfüllen.
„Die positive Resonanz unserer Kunden bestärkt uns in dem mit der induktiven Sensorik eingeschlagenen Weg“, erläutert Johann Eekhoff, Vertriebsleiter Automotive der Cherry GmbH. „Wir werden auch in Zukunft am Standort Auerbach in die Entwicklung dieser Technologie für weitere Applikationen investieren.“
Cherry auf der IAA in Hannover : Halle 18, Stand A24. Pressetag: 24. September 2008.
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